Interview mit Thomas Hayo im Hotel Indigo Düsseldorf

Interview Indigo düsseldorf Thomas Hayo

Interview mit Thomas Hayo im Hotel Indigo Düsseldorf – Victoriaplatz.

Hallo ihr,

vor einiger Zeit hatten wir Besuch von  Thomas Hayo. Er war aufgrund der Gallery in Düsseldorf und suchte ein Schlafplatz. Und da passt doch nichts besser, als unser Fashion Hotel. Thomas war so nett und hat mit mir ein kleines Interview durchgeführt.

Anna-Lena:

Wie ist der Eindruck unseres Fashion Hotels für dich? Wie wird das Thema Fashion und Mode für dich hier umgesetzt?

Thomas:

Es war total angenehm und meine Suite war klasse. Zum einen weil ich mich gut entspannen und zum anderen kreativ arbeiten konnte, dass ist für mich wichtig, da bei mir auch immer viele Projekte gleichzeitig anstehen. Es war ein gutes Layout, eine angenehme Atmosphäre und meine Suite hatte einen schönen kleinen Balkon Über das Wetter müssen wir nochmal reden aber da könnt ihr ja nichts für. (lacht)

Anna-Lena:

Wie gefällt dir die Inszenierung (Design/Deko) der 90ger, deiner Etage?

Thomas:

Ja ich fand‘s schön, dass ich in der Etage der 90er war. Das ist genau meine Zeit, denn da bin ich nach New York gezogen, also ist dieses ein ganz wichtiges Jahrzehnt. Die 80er und 90er sind für mich die wohl prägendsten Jahre gewesen. Die 80er waren meine Jugendjahre als Teenager und in den 90igern bin ich dann nach New York gegangen. Von daher habe ich mich natürlich auf dieser Etage sehr wohl gefühlt.

Anna-Lena:

Die Frage nach deinem Lieblings Modejahrzehnt hast du damit schon beantwortet…

Thomas:

(lacht) Ja genau, die 80er und 90er.

Anna-Lena

Was bedeutet persönlich für dich das Thema Mode?

Thomas:

Mode ist für mich ganz wichtig. Ich glaube Mode ist für alle ein Thema, auch für Leute, die denken, dass es nicht „so wichtig“ sei. Deine Art dich zu kleiden ist eine Art der Kommunikation mit deinem Gegenüber. Selbst wenn man Mode total ignoriert ist das ja eine Aussage – du kommst also gar nicht an der Mode vorbei. Für mich war Mode nie etwas, dass ich als eine Art des Zwangs gesehen habe oder etwas nach dem man sich richten musste. Ich finde es viel wichtiger, dass man seinen eigenen Stil entwickelt. Man sollte sich selbst aussuchen, was zu einem passt und in was man sich wohlfühlt.
Es ist schwierig, wenn man allen Modentrends einfach blind folgt und zu jeder Season anders aussieht. Es ist wichtig, dass man als Person generell etwas findet was einem gefällt. Kleidung ist ja kein Gemälde, das man sich an die Wand hängt. Man läuft darin durch die Welt, drückt vielleicht sogar aus wie man sich fühlt oder wofür man als Person steht. Deswegen ist ein persönlicher Stil viel interessanter als alles Andere.

Anna-Lena:

Hast du einen Fashion Trend für die Männer 2018?

Thomas:

Es gibt viele Trends, denen man folgen kann oder nicht. Der Markt und die Branche will Kleidung verkaufen. Der Trend von diesem Jahr ist anders als der vom letzten Jahr. Schaut man sich die Fashionshows in London an, sieht man auch bei Männern plötzlich wieder viele Längsstreifen, gewöhnlichere Waschungen & Denim, oder auch Pyjama Looks, die jetzt ohne Probleme tagsüber angezogen werden.
Dabei  bestimmt die eigene Individualität darüber ob man so etwas tragen würde oder eher nicht. Die Hosen werden kürzer, dann werden sie wieder länger, dann sind sie wieder breiter oder wieder enger geschnitten. Es ist also immer wieder eine Frage der persönlichen Empfindung und Einstellung.

Anna-Lena:

Was ist deine Lieblingsmodestadt – eher Berlin oder Düsseldorf?

Thomas:

(lacht) Paris!

Der Frage bin ich super ausgewichen, neh?

Anna-Lena:

Armin Morbach (ehemaliger GNTM Juror) hat die Fotos für unser Fashion Hotel gemacht. Wie fändest du es, wenn dich jemand fragt, ob du ihm bei der Gestaltung eines Hotelinterieurs mithelfen könntest? 2016 warst du ja auch beim Werbefilm fürs Sofitel dabei…

Thomas:

Ich bin es als Creative Director gewohnt Dinge zu gestalten. Ob man nun an einem Werbefilm arbeitet, eine große Kampagne kreiert oder einen Kurzfilm und Musikvideo konzipiert. Ich fände es total spannend ein komplettes Hotel zu designen. Bei einem solchen Projekt ist es besonders wichtig, dass eine Umgebung erschaffen wird, in der sich Menschen aufhalten und diese gestaltet Umgebung einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Stimmung der Gäste haben wird. Das ist eine große Verantwortung. Eine Arbeit, die ich natürlich gerne mal machen würde. Es gibt auch in New York – die Stadt in der ich seit 25 Jahren lebe – total interessante Beispiele für Kreative Köpfe, die sich im Bereich Wohn- und Lebensraum verwirklichen konnten.. Angefangen in den 80ger Jahren mit Philippe Starck bis hin zu Künstlern wie Julian Schnabel, der das Gramercy Park Hotel gestaltet hat. Einfach total spannend.

 

 

 

 

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